Mittwoch, 28. Oktober 2009

Webcam Alcudia - Live von Mallorca



Alcudia liegt 50 Kilometer von der Hauptstadt Palma de Mallorca in nordöstlicher Richtung entfernt. Es gibt sowohl eine Gemeinde, als auch ein Ort Alcudia, die Touristenorte am Meer ist Platja d'Alcudia und Port d'Alcudia, alles zusammen wohnen hier fast 20.000 Menschen. Es gibt zahlreiche Feste und Veranstaltungen hier, Höhepunkt ist sicher das "Festes de Sant Jaume", es findet nur alle 3 Jahre statt, das nächste Mal am 25.Juli 2010
Hier die Live Webcams aus Alcudia auf Mallorca:
1. Webcam mit Blick in die Bucht von Alcudia

2. Live Bilder vom Strand des Hotel Iberostar

3. Live Bilder aus Puerto d'Alcudia

4. Blick über den Golfplatz in Richtung Port de Alcudia

Diese Videos von Alcudia auf Mallorca haben wir gefunden, damit Sie sich den Ort und das Umland besser vorstellen können.



Der Hafen Pot d'Alcudia


Die Stadt und Altstadt von Alcudia:


Alcudia ist eine sehr geschichtsträchtige Stadt mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten,
das schreibt Wikipedia dazu: Seite „Alcúdia“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Juni 2009, 14:10 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alc%C3%BAdia&oldid;=61591048 (Abgerufen: 28. Oktober 2009, 09:26 UTC)

Archäologische Funde belegen, dass der Bereich der Gemeinde Alcúdia bereits ab 2000 v. Chr. besiedelt war. Aus der Zeit bis 1300 v. Chr., dem sogenannten Vor-Talaiotikum, sind künstlich angelegte Höhlen bekannt, die Begräbniszwecken dienten, wie die Cova de la Murada in der Nähe der mittelalterlichen Stadtmauer Alcúdias oder die beiden Höhlen im Inneren der Zuschauer-Sitzreihen (càvea) des Teatre Romà von Pollentia. Aus talaiotischer Zeit, die den Zeitraum von 1300 v. Chr. bis 123 v. Chr. umfasst, sind die Großsteinbauten von Son Siurana de Dalt, Son Simó, Biniatria, Oriolet und sa Figuera Roja teilweise erhalten.
Ruinen von Pollentia

Nach der Eroberung der Insel Mallorca wie der gesamten Balearen im Jahre 123 v. Chr. durch die römischen Truppen unter Konsul Quintus Caecilius Metellus Balearicus (auch: Cecili Metel) kam es aufgrund der strategisch günstigen Lage um 70 v. Chr. zur Gründung der Stadt Pollentia (katalanisch Pol·lèntia), unmittelbar südlich der heutigen Stadtmauern von Alcúdia. Die Stadt erlebte eine lange Blütezeit als Hauptstadt Maioricas und der römischen Provinz Balearica bis sie 426 n. Chr. von den Vandalen geplündert und zerstört wurde. Pollentia soll jedoch auch danach, während der Herrschaft der Vandalen ab 465 n. Chr. und der Byzantiner ab 534 n. Chr., teilweise besiedelt gewesen sein.

In den Jahrhunderten zwischen 902 und 1229 beherrschten die Mauren und Araber die Inseln der Balearen einschließlich Mallorcas. Die Stadt oder Siedlung Pollentia bestand zu dieser Zeit nicht mehr. Stattdessen gehen der Entwurf des heutigen Alcúdia wie auch der Name der Stadt, der übersetzt „der Hügel“ bedeutet, auf die muslimische Herrschaft zurück. Allerdings bestand der Ort zur Zeit der aragonesischen Eroberung der Insel 1229 durch König Jakob I. von Aragon (katalanisch Jaume I. el Conqueridor) nur als Landgut, das der König an einen Vasallen namens Ruí Peris abtrat. Um das Landgut Alcúdia, dessen erste urkundliche Erwähnung unter diesem Namen in einem notariellen Protokoll aus dem Jahre 1282 stammt, bildete sich bald darauf eine Siedlung, die 1298 durch König Jakob II. von Mallorca (Jaume II. de Mallorca) zur Pfarrgemeinde und Zentrum eines Verwaltungsbereiches erhoben wurde. In diese Zeit zurück reicht der Baubeginn der Kirche (ab 1302) und der alten Stadtmauer (ab 1298), die 1362 fertiggestellt wurde und von der noch Teile erhalten sind, wie die beiden Stadttore Porta de Sant Sebastià (auch Porta de Mallorca genannt) und Porta del Moll (auch Porta de Xara).

In den folgenden Jahrhunderten war Alcúdia ein wichtiges Machtzentrum im Norden Mallorcas. Unter König Karl I. von Spanien aus dem Hause Habsburg, dem späteren Kaiser Karl V. des Heiligen Römischen Reiches, wurde Alcúdia 1523 mit den damit verbundenen Privilegien zur Stadt ernannt. Noch heute ziert der Habsburger Doppeladler das Stadtwappen. Grund der Verleihung der Stadtrechte für Alcúdia war die Unterstützung des Königs bei der Niederschlagung der Revolta de les Germanies, eines Aufstands der städtischen Zünfte im Bündnis mit den Bauern gegen hohe Abgaben und die Feudalherren. Ausgehend von Valencia hatte sich die Revolte 1521 auf Mallorca ausgedehnt, wo die „Agermanados“ (Zunftbrüder) unter ihrem Führer Joan Crespí, später dem Bauernführer Joanot Colom, zwei Jahre lang in Palma regierten. Die Adligen zogen sich unter anderem in den befestigten Ort Alcúdia zurück, von wo aus 1522 ein Heer den König bei der Einnahme Palmas unterstützte.

Im 16. Jahrhundert wurde Alcúdia mehrmals von Piratenüberfällen heimgesucht, woraufhin die Stadtmauern bis 1660 durch einen zweiten Mauerring im Renaissancestil erweitert wurden. Anschließend verlor die Stadt an wirtschaftlicher Bedeutung, was sich auch an der im 18. und 19. Jahrhundert beträchtlich sinkenden Einwohnerzahl, auch infolge von Epidemien, unter anderem der Pest, bemerkbar machte. Selbst der Ausbau des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1779 konnte dies nicht verhindern. Bezeichnenderweise brach 1870 die alte Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert zusammen. Sie wurde erst ab dem Jahr 1882 wieder neu errichtet und erhielt bis 1893 ihr gegenwärtiges Aussehen.

Die Wirtschaftslage besserte sich erst mit den Anfängen des Tourismus in den 1930er Jahren und dem Bau des Kohlekraftwerks zur Stromversorgung von Mallorca im Hafen von Alcúdia 1957, das mit seiner Silhouette der beiden hohen Schornsteine noch heute das Stadtbild aus der Ferne prägt. In den 1980er Jahren erfolgte die Stilllegung des alten und der Neubau eines effektiveren Kohlekraftwerkes außerhalb der Touristenzone. Es entstand am Ende einer eigens neu gebauten Ringstraße um die Hotelbereiche herum vom Hafen bis zur Stichstraße nach sa Pobla, einem einheimischen Mallorquinern vorbehaltenem Wohnort mitten in der Gemüseanbauregion direkt südlich des Erholungsgebietes von Albufera. Für das alte Kraftwerk ist der Umbau zu einem der modernsten Museen Spaniens geplant.


Die Sehenswürdigkeiten von Alcudia

Die in neugotischem Stil errichtete Pfarrkirche (Església Parroquial) von Alcúdia steht am Südwestrand der Altstadt in einer Lücke der Stadtmauer. Sie wurde zwischen 1882 und 1893 errichtet, nachdem der Vorgängerbau aus dem 14. Jahrhundert im Jahre 1870 zusammengebrochen war. Die Kirche ist dem Heiligen Jakob geweiht.
Sant Crist [Bearbeiten]

Neben der heutigen Pfarrkirche Sant Jaume blieb vom Vorgängerbau die Kapelle des wundertätigen Christus erhalten. Sie wurde in den Jahren 1675 bis 1697 im Renaissance-Stil erbaut. Die dort verehrte Christusstatue ist eine Holzfigur aus der Zeit vor 1507, der Aufsatz des Hauptaltars stammt aus dem Barock.
Oratori de Santa Anna [Bearbeiten]

Die kleine gotische Kirche der Heiligen Anna südlich der Stadtmauern an der Carretera Cementiri ist ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Über dem Eingangsbereich befindet sich ein Bildnis der Muttergottes der fröhlichen Botschaft (Verge de Bona Nova). Das niedrige Kirchenschiff wird durch drei Trennbögen getragen, die den Innenraum in vier Segmente unterteilen.
Ermita de la Victòria [Bearbeiten]

Die Einsiedelei der Muttergottes des Sieges (Mare de Déu de la Victòria) stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahr 1697 wurde die kleine Kirche mit dreifach unterteiltem Schiff und Rundbogengewölbe im Stil des Barock errichtet. Die geschnitzte Figur der Mare de Déu stammt aus dem 15. Jahrhundert, der große Altar, wie die Kirche, aus der Zeit des Barock. Anfang des 18. Jahrhundert wurde die Kirche restauriert. Die Ermita ist Wallfahrtsort am 2. Juli jeden Jahres.
Theater und Kulturhäuser [Bearbeiten]
Auditori d’Alcúdia [Bearbeiten]
Auditorium

Das am 8. Juli 2000 eingeweihte Kulturzentrum (Auditorium) bietet Räumlichkeiten für Konzerte, Theater, Ausstellungen, Feierlichkeiten und Kongresse. Es verfügt über einen Saal für 496 Personen sowie einen kleineren Saal für bis zu 50 Personen. Das Auditori d’Alcúdia befindet sich an der Plaça de la Porta de Mallorca nahe der Stadtmauer.
Museen [Bearbeiten]
Museu monogràfic de Poŀlèntia [Bearbeiten]

Das 1987 im ehemaligen Krankenhaus der Stadt l’Hospitalet aus dem 16. Jahrhundert eingerichtete Monografische Museum von Poŀlèntia zeigt vornehmlich Fundstücke aus Ausgrabungen der altrömischen Stadt Pollentia. Es befindet sich in der Innenstadt Alcúdias an der Straße Carrer Sant Jaume 30. Gezeigt werden Grabbeigaben, Keramik- und Bronzegefäße verschiedener Epochen, Gläser, Amphoren, Münzen, Steintafeln, Marmorarbeiten und Mosaiken. Vom Consorci de la Ciutat Romana de Poŀlèntia werden Gruppenführungen sowohl durch das Museum wie auch die südlich der Altstadt von Alcúdia gelegenen Ausgrabungsstätten angeboten.
Fundació Yannick i Ben Jakober [Bearbeiten]

Die in einem ehemaligen Wasserspeicher in der Finca sa Bassa Blanca untergebrachte Sammlung von Kinderporträts aus dem 16. bis 19. Jahrhundert zeigt unter freiem Himmel auch Skulpturen der Künstler Ben Jakober und Yannick Vu.
Museu parroquial de Sant Jaume [Bearbeiten]

Das kleine Museum der Pfarrkirche Sant Jaume am Plaça Jaume Ques stellt unter anderem heilige Roben aus der Geschichte der Pfarr-Gemeinde aus.
Bauwerke [Bearbeiten]
Stillgelegtes Kohlekraftwerk

* Archäologische Ausgrabungen der römischen Stadt Pollentia
* Historisches Stadtzentrum
* Mittelalterliche Stadtmauer und Renaissance-Stadtmauer
* Stillgelegtes Kohlekraftwerk

Die Höhle von Sant Martí ist eine natürliche Felsenhöhle am südlichen Fuße des 247 Meter hohen Berges Puig de Sant Martí. Sie wurde in urchristlicher Zeit als Kultstätte genutzt. Nach der Eroberung Mallorcas durch die Krone Aragon entstanden im Hauptteil der Höhle im 13. und 14. Jahrhundert zwei Kapellen in gotischem Stil, Sant Martí und Sant Jordi, die über eine in den Fels gehauene Treppe zu erreichen sind.
Naturdenkmäler und Naturparks [Bearbeiten]
S’Albufereta de Pollença [Bearbeiten]

Das als „kleines Albufera“ bezeichnete 211,42 Hektar große Sumpfgebiet s’Albufereta de Pollença befindet sich an der nördlichen Gemeindegrenze Alcúdias zu Pollença. Es ist seit 2002 Naturreservat (Reserva natural especial de s’Albufereta) und bietet an seinen vielen kleinen Kanälen, die durch es Grau mit dem Meer verbunden sind, vielen Vogelarten Brutgelegenheiten. Der größte Teil des Reservates ist in Privatbesitz.

Interessante Artikel zum Thema



1 Kommentare:

  1. Es gibt eine weitere Webcam aus Alcudia, damit sind es jetzt insgesamt 4 Live Cams

    AntwortenLöschen